| < zurück zum Archiv | 1. Februar - 7. April 2006: Christopher Wool - East Broadway Breakdown
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Zwischen 1994 und 1995 hat Christopher Wool in Downtown New York
eine Serie von Schwarzweissphotos gemacht, die er East Broadway Breakdown nennt, nach einer Strasse
in der Lower East Side, der Gegend, in der er lebt und arbeitet. Die Bilder sind nachts mit einer
Kleinbildkamera aufgenommen und zeigen typische Strassen des Quartiers, heruntergekommene Geschäftsfronten
und baufällige Treppen, die zu anonymen Räumen führen, vergitterte Zugänge und nur spärlich beleuchtete
Häuserfronten. Oft lassen sich die im Kontrast extremen Aufnahmen nur schwer entziffern; statt klarer
Zusammenhänge zeigen sie zufällige Formen, die aus verzerrten Kamerawinkeln auftauchen. Wie in seinen
Gemälden bleiben die Photographien in der Schwebe zwischen Abstraktion und konkreter Darstellung und
zwingen so den Betrachter, sich mit seinem Drang nach visueller Kohärenz auseinanderzusetzen. Hier wie da
zeigt uns Wool eine alternative Idee davon auf, was ein Bild ist. Im Winter 2001/02 beschäftigte sich Wool erneut mit den Photos, schuf mittels eines Scanners eine Bilddatenbank und druckte davon eine Edition in der Auflage von 3 Exemplaren auf Photopapier aus. Die Graphische Sammlung der ETH erwarb 2004 ein Exemplar dieser Edition. Vernissage: Dienstag, 31. Januar 2006, um 18 Uhr Kontakt für diese Ausstellung: Paul Tanner (> e-mail) |
Veranstaltung Mittwoch, 8. März 2006, um 18 Uhr Stadtwanderer in der Nacht. Lesung mit Tillmann Braun, Hochschule Musik und Theater Zürich |
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