< zurück zum Archiv 12. Mai - 16. Juli 2004:

Franz Gertsch
Aquarelle Schottland 1961-65




Franz Gertsch
Schottland 1963
Aquarell


Franz Gertsch
Schottland 1963
Aquarell

Franz Gertsch zählt zu den bedeutendsten Schweizer Künstlern der Gegenwart. Sein photorealistisches Werk der achtziger und neunziger Jahre, gemalt und in riesige Holzplatten geschnitten, fanden unlängst in Ausstellungen in München, Hannover und New York erneut grosse Beachtung.

Die Graphische Sammlung der ETH Zürich zeigt eine unbekannte Seite seines Schaffens, einen Gertsch avant Gertsch. In den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren breitete sich der abstrakte Expressionismus wie ein Flächenbrand über Mitteleuropa und Amerika aus. Der Künstler Franz Gertsch suchte einen Weg, diesem Hauptstrom aktueller Kunst nicht entgegen zu schwimmen, sein eigenes Profil als realistischer Maler zu behalten. Das gelang ihm dadurch, dass er auf drei Reisen zwischen 1961 und 1965 in Schottland Bildmotive und bestimmte Lichtverhältnisse fand, die es ihm erlaubten, in malerisch expressiver Manier zu aquarellieren. Diese frühen Aquarelle, die seinen späteren und auch den aktuellen Landschaften den Weg ebneten, werden erstmals umfassend ausgestellt und publiziert.

Nach Zürich soll die Ausstellung noch an drei bis vier weiteren Orten gezeigt werden.

Vernissage: Dienstag, den 11. Mai 2004, um 18.00 Uhr


Kontakt für diese Ausstellung:
Paul Tanner (> e-mail)
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, in dem sämtliche Aquarelle gross, ganzseitig und farbig reproduziert sind.


Seite aktualisiert 30.3.2004_ab