| < zurück zum Archiv | 19. Januar - 8. April 2005: Europäische Graphik 1450 – 1750 Ausgewählte Meisterwerke |
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Die Graphische Sammlung der ETH Zürich besitzt reiche Bestände an Druckgraphik
Alter Meister. In der ersten Ausstellung im Jubiläumsjahr 150 Jahre ETH, soll eine konzentrierte Auswahl schönster europäischer
Graphik aus der eigenen Sammlung gezeigt werden.
Nur gerade zwölf Jahre nach der 1855 erfolgten Gründung der ETH wurde 1867 im damals brandneuen Semper-Bau ihre Graphische Sammlung eingerichtet. Die Studierenden sollten sich in einer Studiensammlung anhand originaler Graphik grosser Meister bilden können. Man sammelte damals neben Reproduktionsstichen bewusst Originalgraphik. Graphik hat seit ihrer Entstehung im 15. Jahrhundert, trotz der ihr immer wieder abverlangten Abbildfunktion, ihre autonome Bedeutung und künstlerische Vielfalt bewiesen. In einer repräsentativen Auswahl wird ihr formaler Reichtum und ihr eigenständiger künstlerischer Rang zum Ausdruck kommen. Das geschieht mit Beispielen, die in ihrer spezifischen Technik – Holzschnitt, Kupferstich, Radierung und Kaltnadel – vollendet sind, zudem in Exemplaren von untadeliger Qualität oder dann von grosser Seltenheit. Nur mit frühen Drucken oder gar mit Probedrucken kann die künstlerische Absicht hautnah erfasst werden. Um so besser kommt diese zur Geltung, wenn die Auswahl knapp und möglichst konzentriert ist. Die Ausstellung bringt dennoch einen Zeitraum von rund drei hundert Jahren zur Darstellung, von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie umfasst ausschliesslich europäische Graphik. Amerika spielte in der Zeit noch keine künstlerische Rolle, im Gegensatz zu China und Japan, deren Graphik an der ETH so gut wie nicht gesammelt wurde. Mit kolorierten Einblattholzschnitten beginnt die Auswahl und mit phantastischen Perspektiven des Giovanni Battista Piranesi findet sie ihren Abschluss. Holzschnitte von Dürer und Radierungen von Rembrandt werden genau so wenig fehlen. Vernissage: Dienstag, 18. Januar 2005, 18.00 Uhr Kontakt für diese Ausstellung: Paul Tanner (> e-mail) |
Konzert am Mittwochabend Die Ausstellungen im Jubiläumsjahr werden von der Hochschule für Musik und Theater Zürich mit Konzerten begleitet. Passend zur Epoche der bildnerischen Werke erklingt Musik jener Zeit. Jeweils um 18 Uhr im Ausstellungsraum, Eintritt frei. 2. März Von Francesco Spinacino bis Johann Sebastian Bach Admir Doci und Ervin Huonder, Gitarren |
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